5 Pros und keine Kontras! Ihre kurzfristige Erfolgsrechnung wird standardisiert

Im Hotel gibt es Standards für Serviceabläufe, bei den Rezepturen, für die Zimmerreinigung, für telefonische Anfragen, usw. Warum sollen wir nicht auch Ihre Berichte und Auswertungen standardisieren?

 

STAHR – ein Standard der Abrechnungen für Hotels und Restaurants

STAHR – ein Standard der Abrechnungen für Hotels und Restaurants
Bereits seit mehreren Jahren existiert in Österreich ein Standard der Abrechnungen für Hotels und Restaurants – kurz STAHR genannt.
Einen Standard zb. dafür, wie Ihre kurzfristige Erfolgsrechnung im Hotel oder Restaurant aufgebaut werden soll. Welche Profit- und Cost-Center es gibt, oder wie Sie Abteilungsergebnisse dargestellen sollten. Die Entwicklung des Systems wurde unterstützt von Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer Österreich, der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank und der Österreichischen Hoteliervereinigung.

Wie sieht nun eine KER nach STAHR aus?
Die kurzfristige Erfolgsrechnung nach STAHR sieht im einfachsten Fall (ohne der Anwendung von Profit- und Cost-Center) folgendermaßen aus:

KER nach STAHR in € in %
Erlöse
– Wareneinsatz
= Deckungsbeitrag I
– Mitarbeiterkosten
= Deckungsbeitrag II
– Sachkosten
= G. O. P. (DB III)

Die Erlöse in Ihrem Hotel werden natürlich noch detailliert in Erlöse Logis, Erlöse Küche, Erlöse Keller, Nebenerlöse und sonstige Erlöse aufgesplittet.

Was versteht STAHR unter Sachkosten?
Die Sachkosten teilt STAHR in:

  • Kommunikation (Telefon, Fax, Porto,…)
  • Dienstleistungen (externe Dienstleistungen, zB. Fremdreinigung)
  • Provisionen (Provision Reisebüros, CC-Kommission,…)
  • Betriebssteuern (AKM, Vergnügungssteuer,…)
  • Verwaltung (Reinigungsmaterialien, Büromaterialien, Steuerberater, Zeitungen,…)
  • Marketing (gesamter Marketingaufwand)
  • Instandhaltung (gesamter Instandhaltungsaufwand)
  • Energie (Strom, Gas, Wasser, Kanal, Heizöl,…)
  • Diverses (Kfz. Aufwand, Verbrauchsmaterial, Schulungen,…)

Das Beste daran ist, dass auch die Zuordnung der einzelnen Aufwandskonten ein für alle mal festgelegt wurde. Im dem dazugehörigen Fachbuch „STAHR – Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“ von Heinz Huber gibt es sogar auf den letzten Seiten ein alphabetisches Register aller Aufwandspositionen und deren Zuordnung. Das Buch ist ab sofort in einer verbesserten 2. Auflage bei der ÖHV wieder erhältlich.
http://www.oehv.at

STAHR macht Sinn!
Durch die Standardisierung der Berichte werden Kennzahlen nun tatsächlich vergleichbar. Endlich können Äpfel mit Äpfel verglichen werden.

Zum guten Schluß – die fünf Pros für STAHR:

  • STAHR bringt Struktur in Ihr Zahlenwerk
  • STAHR schafft eine Einheitlichkeit von Berichten und Berichtsstrukturen
  • STAHR schafft somit eine Vergleichbarkeit
  • STAHR ermöglicht eine einheitliche Definition von Kennzahlen
  • STAHR ist somit die Grundlage beim Aufbau eines Controlling-Systems
17. September | 0 Kommentare