Der Blick in die Glaskugel, oder doch eine Orientierungshilfe?Budgetierung im Hotel

GlaskugelEs ist Zeit, den Blick nach vorne zu richten. Preisdruck, steigende Kosten, Veränderungen im Buchungsverhalten der Gäste, kürzere Aufenthaltsdauer und anstehende Investitionen … – da gilt es als Hotelier vorbereitet zu sein.

Budgetierung ist nun mal Orientierung – und nur wenn der Hotelier und sein Team das Ziel kennen, dann stimmt auch die Richtung. Ihre Budgetierung ist sozusagen Ihr Kompass, wenn es mal wirtschaftlich etwas stürmischer werden sollte.

Budgets als Umsatztreiber

Doch nicht nur in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten empfiehlt es sich, eine Budget-Planung – oder vielleicht nenne ich es besser – eine Jahreszielplanung – zu erstellen.
Meine Controlling-Praxiserfahrung zeigt: Viele erfolgreiche Hoteliers bestätigen mir immer wieder, dass, seit sie budgetieren, Ihre Umsätze nach oben gehen.

Wie nützen Sie Ihr Budget als Motivation?

Ein Jahresbudget zu erstellen ist so, als ob Sie sich ein sportliches Ziel stecken. Kennen Sie das nicht auch? „In der nächsten Golfsaison will ich Handicap 30 spielen.“ Und kaum ausgesprochen, arbeitet man ehrgeizig, um das Ziel Realität werden zu lassen.
Achten Sie in Ihrem Hotel oder Tourismus-Betrieb darauf, dass Sie Ihr Budget nicht als Einzelkämpfer erreichen wollen. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter von Anfang an in die Definition der Ziele mit ein. Der Ehrgeiz Ihres Teams beflügtelt!

Ihr Hotel-Budget als Rüstzeug in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten

Jüngst habe ich ein ganz tolles Kompliment erhalten. Ein Kunde, der seit vielen Jahren auf mein Tourismus-Controlling-Wissen setzt, sagte mir:
„Durch unsere Budgetierung ist uns auch vor wirtschaftlich schlechter werdenden Zeiten nicht bange!“
Warum? Weil vorausschauende Unternehmer genau wissen, wo Sie den Rotstift ansetzen können, wenn der Gürtel enger geschnallt werden muss. Kurzum: Budgetieren heißt, sich strukturiert mit den eigenen Zahlen auseinander setzen!

20. August | 0 Kommentare