Mit Vollgas aus der Krise …

Meine Kollegen von Kohl & Partner Wien haben die Nächtigungen Jänner bis April der österreichischen Stadthotellerie genauer unter die Lupe genommen und kommen zu folgendem – sehr positiven – Ergebnis:
Die österreichischen Landeshauptstädte scheinen sich aus touristischer Sicht sehr gut von der weltweiten Rezession erholt zu haben. Neben Wien überzeugen vor allem Klagenfurt und Innsbruck mit zweistelligen Nächtigungszuwächsen im Jahresdrittelvergleich 2009/2010. Die beste Performance im April zeigte die Stadt Bregenz mit einem Anstieg der Nächtigungen um fast 20% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Grafik 2
Einzig und allein St. Pölten und Eisenstadt können vom Aufwärtstrend nicht profitieren und liegen trotz einer besseren Performance im April noch hinter den Nächtigungszahlen des Vorjahresdrittels zurück.

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Profit Management 3.0

Hotel Revenue Management – das Airline Prinzip

Airlines machen es uns schon lange vor: Erfolgreiches Revenue Management. Sie verfolgen eine Preisstrategie, die günstige Preise bewusst für eine bestimmte Anzahl von Plätzen einkalkuliert um wettbewerbsfähig zu sein. Wenn diese verkauft sind, kosten die nächsten Plätze etwas mehr. Und wenn diese dann ebenfalls verkauft sind, geht der Preis wieder etwas hinauf.
Preisgestaltung ganz nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage
Fluglinien haben mit dieser Art des Revenue Management bewiesen, dass es verschiedene Levels von Kaufbereitschaft gibt.
Das Ergebnis: Höhere Gewinne durch erfolgreiches Profit Management.10_zimmerfrei

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Hört her !

Die Tourismusstimme der Woche

TP-Blog lässt regelmäßig Stimmen aus der Tourismusbranche zu Wort kommen. Diesmal durfte ich den ROTSTIFT ansetzen und berichten, wie wichtig Controlling nun wirklich ist und welche Vorteile der Unternehmer für sich daraus ziehen kann.

Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und lauschen Sie meinen Tipps und Erfahrungen aus dem Bereich Controlling im Tourismus:

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Es geht wieder aufwärts!

Hellere Grundstimmung auch in Europa: Wirtschaftswachstum erwartet

JubelEndlich – der Optimismus kehrt in die Wirtschaft zurück. Eine Umfrage von Global American Express, die CFO Research Survey, bestätigt: Finanzführungskräfte sind zwar noch vorsichtig, aber durchaus optimistisch. Es wird wieder investiert und zwar besonders in die Bereiche, die wirtschaftliches Wachstum fördern: Vertrieb und Verkauf, sowie Produktentwicklung. Die Betonung liegt jedoch auf bewusst: Der neugewonnene Fokus liegt nach wie vor in der strengen Kontrolle der Ausgaben, die Finanz-Zügel werden weiterhin nicht allzu locker gelassen.

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Des ROTSTIFT´s Lieblingskennzahl

… ist eindeutig der REVPAR !

REVPAR – was soviel heisst wie: Revenue per available room, oder zu deutsch: Umsatz pro verfügbarem Zimmer. Der REVPAR errechnet sich folgendermaßen: äpfel birnen

Erlöse Logis einer Periode (ohne Halbpension, ohne Ortstaxe) : verfügbare Zimmer (Anzahl der Zimmer im Hotel x Offenhaltetage der gleichen Periode)

Sollten Sie die Auslastung und den Durchschnittspreis Ihres Hotels im Kopf haben, so können Sie auch auf folgende Weise den REVPAR errechnen:

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Transparenz beim Zimmerpreis = Zufriedenere Gäste

Ich habe auf ehotelier.com einen sehr interessanten Artikel über eine Studie der Cornell University gefunden, der sich mit dem Thema „Gefühlte Preisfairness bei unterschiedlichen Zimmerpreisen“ auseinandersetzt. Sparschwein kaufenDie Studie der Cornell Universität kommt zu dem Schluss: Die Preisstrategie eines Hotels von Anfang an transparent darzustellen, beugt vor, dass Gäste wegen verschiedener Preise reklamieren oder unzufrieden sind. Wobei Transparenz keinesfalls heißt, dass Sie Ihre Revenue Management Strategie opfern müssen.

Laut der Autoren des Artikels, Bruno Perez und Jean Francois Mournier, sind Gäste grundsätzlich eher bereit einen Zimmerpreis zu zahlen, wenn sie verstehen, warum sie diesen Preis zahlen und wissen, unter welchen Bedingungen sie einen anderen Preis bezahlen hätten können.
Wenn es also um gefühlte Preisfairness in Ihrem Hotel geht, zahlt es sich aus, mit offenen Karten zu spielen.

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In voller Länge …

… nicht nur ein Trailer.
Bereits in meinem letzten Blog-Post gab es einen Vorgeschmack auf unseren Vortrag beim ÖHV-Kongress zum Thema “Worst Case – Best Case Richtig rechnen und Prodiktivität steigern”. Einen Trailer sozusagen.

Hier gibt´s nun den Live-Mitschnitt unseres Vortrags in voller Länge – professionellst aufgezeichnet von Christian Jost von pro.media:
Worst Case – Best Case von Manuela Wiesinger und Martin Schaffer

Die Folien unseres Vortrages finden Sie hier und weitere Vorträge des äußerst interessanten und heuer bestbesuchtesten (560 Teilnehmer) ÖHV-Kongresses gibt´s noch hier.

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Planen in Szenarien – und der Weg zum besseren Cash Flow

Fußgängerüberweg

Machen Sie sich auf den Weg vom GOP zum Cash Flow

Gemeinsam mit meinem Kollegen Martin Schaffer (GF Kohl & Partner Wien) werde ich mich beim ÖHV-Kongress auf die Suche nach dem Leck zwischen GOP und Cash Flow begeben. Hier schon ein kleiner Vorgeschmack auf unseren Vortrag:

Die Situation vieler Betriebe in der Hotellerie ist häufig geprägt von mangelndem Denken in wirtschaftlichen Szenarien und Kenntnis der eigenen finanziellen Ergebnisse. Kostenseitig können meist kaum noch Einsparungen vorgenommen werden, man befindet sich am unteren Ende. So gilt es gerade in Zeiten sinkender Deckungsbeiträge (und Umsätze) die Produktivität zu steigern um die Erträge zu maximieren. Während die betreibergeführte Hotellerie mit den Instrumenten wie Liquditätsplanung und Forecasts in verschiedenen Szenarien sehr gut vertraut ist, ist in zahlreichen familiengeführten Hotelbetrieben wenig Kenntnis für die Notwendigkeit solcher Planungen vorhanden.

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Rotstift wünscht frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2010!

Weihnachten

Die Wintersaison beginnt, Frau Holle meint es gut mit unseren Schigebieten und gleichzeitig geht ein spannendes Jahr zu Ende. Und so wie´s aussieht bleibt es spannend. Wie werden sich Auslastung und Preis im nächsten Jahr entwickeln? Wie wird sich die deutsche Mehrwertsteuersenkung bei den Logiserlösen auf Österreich´s Tourismus auswirken? Wie entwickeln sich die Zinsen?

Eins ist fix: Mit mir können Sie auch nächstes Jahr wieder rechnen! Im wahrsten Sinne des Wortes … ;o)

Die Controlling Service GmbH. legt den Rotstift mal kurz zur Seite und wünscht allen Kunden, Freunden, Lesern, Partnern und Kollegen auf diesem Wege ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2010 !

Ich möchte aber auch “DANKE” sagen!
Danke für viele spannende Projekte, für die konstruktiven Gespräche und für all die schönen Ergebnisse und Erlebnisse in diesem Jahr! Danke für die immer wieder tolle Zusammenarbeit mit all meinen Kunden!

Wir sehen uns hoffentlich alle spätestens beim ÖHV-Kongress von 18. bis 20. Jänner in Zell am See wieder, dem Startschuß ins Tourismus-Jahr 2010 ?!

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Der Preis ist heiss !

Das Thema “Preis” in der Hotellerie ist nach wie vor ein heisses. Kürzlich wurde beim Tourismusgipfel auf der “Hohen Mut” in Obergurgl kräftig diskutiert. Hochkarätige Teilnehmer der Diskussion waren sich einig: “Verschleudern bringt nichts.”
Wie in einem Bericht der Salzburger Nachrichten zu lesen ist, meinte zb. Oskar Hinteregger – bei der Österreich Werbung für den deutschen Markt zuständig – dass es die meisten Unternehmen wirtschaftlich nicht schaffen, wenn sie mit dem Preis runtergehen. Da kann ich ihm nur zustimmen. Hinteregger warnt zudem davor, Qualität zu billig zu verkaufen und weist darauf hin, dass Halbpensionen in Österreich einem Galadinner gleichen.

Was kostet das Frühstücksbuffet ?

Was kostet das Frühstücksbuffet ?

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